Integration des Windows Store for Business in ConfigMgr – Ibiza Portal und neuer Store for Business

Integration des Windows Store for Business in ConfigMgr – Ibiza Portal und neuer Store for Business

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Es finden sich zahlreiche Anleitungen im weiten weiten Internet, die die Schritte für die Integration des Windows Store for Business bebildert oder unbebildert erklären.

Jedoch sind die meisten davon noch in den “guten alten” Zeiten erstellt worden.

Jetzt mit der Verfügbarkeit des Azure AD im neuen Azure Portal (Ibiza – ACHTUNG immernoch Preview), haben sich zwar die Schritte zum Hinzufügen des Store nicht geändert, jedoch aber die Oberflächen und Menüs! Auch im Store for Business hat sich die Oberfläche zwischenzeitlich geändert.

Daher heute die Steps in den neuen Oberflächen für euch…

STEP 1 – Azure AD Applikation und APP-Key

Zunächst muss im Azure AD eine Applikation angelegt werden, mit deren Hilfe später die Verbindung zwischen ConfigMgr und Store for Business hergestellt wird. entscheidend ist hierbei nicht die Applikation selbst, sondern der Key, der die Verbindung zulässt.

Daher ist es auch nicht notwendig in der Sign-On URL einen realen Wert zu hinterlegen!

Im neuen Portal findet sich die App-Erstellung hier:

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Bei der Erstellung der App benötigen wir einen Namen (den wir uns bis zum nächsten Schritt merken und auch dort wiederfinden) für die Applikation und die Login URL:

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Sobald die Applikation erstellt ist, kann über das Menü “Keys” Verbindungsschlüssel kreiert werden. Hierfür einfach eine Beschreibung definieren und eine Laufzeit des Keys hinterlegen.

WICHTIG: Den Key rechtzeitig erneuern!!! Am besten einen Eintrag im Kalender hinzufügen 🙂

Der Key wird nach dem Speichern angezeigt und sollte dringend weggespeichert werden. Sobald man diese Ansicht verlässt, lässt sich der Schlüssel nicht mehr auslesen!

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STEP 2 – Microsoft Store for Business – Konfiguration

Sobald die Applikation im Azure AD angelegt ist, geht es im Store for Business weiter. Hier mir den Unternehmens-Logindaten anmelden. Über den Bereich “Manage” könnt ihr prüfen, ob ihr ausreichend Berechtigungen habt.

WICHTIG: Die Berechtigungen hier haben nichts mit den SCCM Berechtigungen zu tun!

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Anschließend solltet ihr prüfen, ob der Store für die Verwendung von Offline Apps konfiguriert ist. Ohne dieses Häkchen, könnt ihr keine Apps zur Offline-Bereitstellung herunterladen.

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Nun muss noch die gerade erstellte Azure AD Applikation mit dem Store for Business verknüpft und aktiviert werden. Hierzu einfach ein neues Management Tool einpflegen…

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…und hier die soeben erstellte Applikation suchen

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Ist die Applikation hinzugefügt, prüft sicherheitshalber, dass die App auf “Active” steht…sonst klappts später nicht mit dem ConfigMgr

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STEP 3 – Microsoft Store for Business – Apps

Mit diesen Einstellungen, könnt ihr nun noch eure Apps im Store beschaffen. Bei einigen Apps wird es nur möglich sein, diese in der “Online” Version zu beziehen. Einige Apps findet ihr zusätzlich in der “Offline” Variante.

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Habt ihr die gewünschten und benötigten Apps hinzugefügt / heruntergeladen, geht es im ConfigMgr weiter…

STEP 4 – Integration in ConfigMgr CB 1702

Die Integration in den System Center Configuration Manager verläuft dann recht harmlos. Im Bereich “Cloud Services” einen Store for Business Account hinzufügen:

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Hier die erforderlichen Infos eintragen…P.S.: Die Client-ID ist die Application-IS aus dem Azure AD

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Dann noch die notwendigen Sprachen auswählen und die Standardsprache für den Katalog auswählen. Diese Einstellung kann aber auch im Nachgang geändert werden

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Zum Abschluss noch einen Sync mit dem Store for Business anstoßen…fertig

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STEP 5 – App mit ConfigMgr verteilen

Sobald der Sync mit dem Store for Business erfolgreich abgeschlossen ist, finden sich im Applikationsmanagement die Lizenzinformationen zu den Store Apps. Hier könnt ihr auch sehen, welche Apps Offline und welche Online verfügbar sind.

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Aus dieser Ansicht lassen sich direkt “Applications” erstellen, welche dann im Anschluss an die DPs verteilt und deployed werden können.

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Erstellt man eine Application aus einer Online-App, so entsteht ein Application-Deeplink Installer:

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Bei den Offline verfügbaren Apps, wird der Inhalt, sowie alle Frameworks heruntergeladen und als .appx-Pakete oder .appxbundles vorgehalten. Bei der Erstellung der App werden gleich mehrere Bereitstellungstypen definiert, jeweils mit Voraussetzungen für die verschiedenen Windows Versionen.

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In den Applications sind auch alle relevanten Framworks mit enthalten. Bei Online-Apps werden diese aus dem Store mit installiert

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Fazit

Die Einbindung über das neue Azure Portal und die veränderte Store for Business UI hat sich nicht großartig geändert. Lediglich die Optionen verstecken sich an unterschiedlichen Stellen.

Die Verwaltung von Apps allerdings, ist mit dem ConfigMgr 1702 auf einem Level angekommen, wo man sie auch im Unternehmen erfolgreich einsetzen kann.

About the author:

Ich bin Eric Berg und bin Senior IT-Consultant für Microsoft Solutions und hauptsächlich im Bereich Virtualisierung, Client-Lifecycle Management, Private und Public Cloud aktiv. Seit 2015 bin ich System Center Cloud und Datacenter MVP. Seit 2014 bin ich Microsoft Partner Technical Solutions Professional (P-TSP) und agiere im Auftrag von Microsoft mit Kunden rund um die oben beschriebenen Themen. Alle Gedanken, Meinungen und Ideen auf dieser Website sind von mir und spiegeln nicht die Haltung meines Arbeitgebers oder von Microsoft wieder.

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