Blogserie: VAMT – Volume Activation Management Tool 3.1 (Teil 1/3) – Grundlagen und Neuerungen

Blogserie: VAMT – Volume Activation Management Tool 3.1 (Teil 1/3) – Grundlagen und Neuerungen

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Wer in großen Umgebungen für die saubere und erfolgreiche Aktivierung (Lizenzierung) von Clients, Servern und Office Produkten ist kennt es sicherlich: das VAMT (Volume Activation Management Tool / Tool für die Volumenaktivierungsverwaltung).

Mit Hilfe des VAMT ist es von zentraler Stelle aus möglich alle im Unternehmen installierten Volumenlizenzversionen von Client- und Serverbetriebssystemen sowie Office-Apllikationen zu verwalten. Dabei ist es sowohl möglich vorhandene Aktivierungen umzustellen (bspw. von MAK auf KMS), als auch neu installierte Produkte remote zu aktivieren und zu verwalten. Durch die Abbildung in einem zentralen Tool ist es einfacher den Überblick über die im Einsatz befindliche Software, sowie deren Aktivierungsstatus und Herkunft zu bestimmen.

In dieser Blogserie soll das VAMT vorgestellt werden, sowie auf Installation und die Aktivierungsverwaltung eingegangen werden.

Grundlagen:

Während das VAMT in der Version 2.0, also passend zu Windows 7 und Server 2008 R2, noch als seperater Download verfügbar war, wurde es nun vollständig in das Windows Assessment and Deployment Kit integriert (ehemals WAIK).

Das VAMT ist in folgenden Versionen verfügbar:

VAMT 2.0 – separater Download (verlinkt im WAIK)
VAMT 3.0 – Windows ADK 8.0
VAMT 3.1 – Windows ADK 8.1

Das VAMT 3.1 kann auf folgenden Systemen installiert werden:

  • Windows 7
  • Windows 8
  • Windows 8.1
  • Windows Server 2008 R2
  • Windows Server 2012
  • Windows Server 2012 R2

Die Aktivierungsmöglichkeiten MAK und KMS sind in der Art erst mit Windows Vista / Server 2008 eingeführt worden. Daher ist das VAMT nur in der Lage Clientbetriebssysteme ab Windows Vista und Serverbetriebssysteme ab Windows Server 2008 zu verwalten. Darüber hinaus ist es möglich die Volumenaktivierung von Office 2010 bzw. 2013 Produkten vorzunehmen. Office Produkte können auch dann verwaltet werden, wenn diese auf älteren Betriebssystemem (bspw. Windows XP) installiert sind.

Neuerungen:

Gegenüber der Version 2.0 des VAMT gibt es einige Änderungen. So hat sich unter anderem der Aufbau der Konsole geändert. Weiter erfolgt die Datenablage nicht mehr in CIL-Dateien. Die gesammelten Informationen werden nun in einer SQL-Datenbank abgelegt. Hierzu kann eine bestehende Datenbank verwendet werden, oder man wählt bei der Installation des Windows ADK den SQL Server 2012 Express hinzu. Damit umgeht man auch den bekannten Fehler bzgl. des Imports von CIL-Dateien: Microsoft KB

Eine weitere große Neuerung ist, dass neben den bekannten Aktivierungsmethoden wie KMS, MAK oder MAK-Proxy nun auch die Acive Directory basierte Aktivierung verwalten kann.

Außerdem wird in der neuen Version das alte Kommandozeilentool “vamt.exe” durch einen PowerShell cmdlet abgelöst. Weitere Infos zu den PowerShell cmdlet finden sich wie immer im Technet: Volume Activation Management Tool (VAMT) Cmdlets in Windows PowerShell

In Teil 2 dieser Serie wird näher auf die Installation und deren Voraussetzungen eingegangen…

About the author:

Ich bin Eric Berg und bin Senior IT-Consultant für Microsoft Solutions und hauptsächlich im Bereich Virtualisierung, Client-Lifecycle Management, Private und Public Cloud aktiv. Seit 2015 bin ich System Center Cloud und Datacenter MVP. Seit 2014 bin ich Microsoft Partner Technical Solutions Professional (P-TSP) und agiere im Auftrag von Microsoft mit Kunden rund um die oben beschriebenen Themen. Alle Gedanken, Meinungen und Ideen auf dieser Website sind von mir und spiegeln nicht die Haltung meines Arbeitgebers oder von Microsoft wieder.

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