Blogserie – Windows Azure (Teil 3/8) – Azure Speicher

Blogserie – Windows Azure (Teil 3/8) – Azure Speicher

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Herlich Willkommen zu Teil 3 der Blogserie.

In Teil 1 habe ich eine Übersicht über die Gründe die für Azure sprechen gegeben und einen kurzen Einblick in das Azure Portal gewährt.
In Teil 2 habe ich meinen ersten Azure Service angelegt.

Heute lege ich den Speicher für meine zukünftigen VMs an. Beim erstellen einer neuen VM wird in jedem Fall ein Speicherkonto erstellt. Da ich jedoch gern eine saubere Namensvergabe sehen möchte, erstelle ich das Speicherkonto selbst vorab.

Hierzu wechsle ich im Azure Portal in den Bereich Speicher:
Azure_06

Über die Schnellerfassung gebe ich meinem Speicherkonto einen Namen, wähle den Standort und entscheide mich für  ein Replikations-Modell. Hierbei sollte man sowohl auf die persönlichen Anforderungen, als auch auf die Kosten achten.

  • Lokal redundanter Speicher (LRS) – wird in einem einzelnen Rechenzentrum dreimal repliziert. Wenn Sie Daten in einen Blob, eine Warteschlange oder eine Tabelle schreiben, wird der Schreibvorgang synchron für alle drei Replikate durchgeführt. LRS schützt Ihre Daten vor normalen Hardware-Ausfällen.
  • Georedundanter Speicher (GRS) – wird dreimal in einer einzelnen Region und außerdem asynchron in einer zweiten Region repliziert, die mehrere 100 Kilometer entfernt ist. GRS hält 6 Kopien (Replikate) Ihrer Daten (3 in jeder Region) bereit. GRS ermöglicht Microsoft ein Failover in eine zweite Region, wenn wir die Daten in der ersten Region aufgrund eines größeres Ausfalls oder eines sonstigen Notfalls nicht wiederherstellen können. GRS wird gegenüber dem lokal redundanten Speicher empfohlen.
  • Schreibgeschützter georedundanter Speicher (RA-GRS) – bietet alle Vorteile der oben beschriebenen georedundanten Speicherung, aber darüber hinaus auch Schreibzugriff auf Daten in der sekundären Region, falls die primäre Region nicht verfügbar ist. Der schreibgeschützte georedundante Speicher wird für maximale Verfügbarkeit und Dauerhaftigkeit empfohlen.

Noch recht neu ist der Replikations-Modus “Zonenredundant”. Das Feature ist erst seit August 2014 verfügbar.

Zone-redundant storage (ZRS) maintains three copies of your data. ZRS is replicated three times across two to three facilities, either within a single region or across two regions, providing higher durability than LRS. ZRS ensures that your data is durable within a single region.

ZRS provides a higher level of durability than LRS; however, for maximum durability, we recommend that you use geo-redundant storage, described below.

ZRS is currently available only for block blobs. Note that once you have created your storage account and selected zone-redundant replication, you cannot convert it to use to any other type of replication, or vice versa

Azure_07

Aufgrund dessen, dass es sich bei meiner Umgebung lediglich um eine Test / Demo-Umgebung handelt, habe ich mich für den lokal redundanten Storage entschieden.
Azure_08

In diesem Speicherkonto werden dann all meine VHDs abgelegt. Doch merh dazu in der kommenden Woche….

Innerhalb eines Speicherkontos können unter einem Namespace verschiedene Storage-Dienste genutzt werden:

  • Der Blob-Speicher speichert Dateiendaten. Ein Blob kann jede Art von Text- oder binären Daten sein, z. B. ein Dokument, eine Mediendatei oder ein Anwendungs-Installer.
  • Der Tabellenspeicher speichert strukturierte Datensätze. Der Tabellenspeicher ist ein NoSQL-Schlüssel-/Attribut-Datenspeicher, der eine rasche Entwicklung und schnellen Zugriff auf große Datenmengen erlaubt.
  • Der Warteschlangenspeicher bietet eine zuverlässige Nachrichtenfunktion zur Workflow-Verarbeitung und zur Kommunikation zwischen Komponenten von Clouddiensten.

Diese drei Dienste sind in jedem Speicherkonto enthalten.  Jedes Speicherkonto kann bis zu 200 TB kombinierte Blob-, Warteschlangen- und Tabellendaten enthalten.

Ich denke, damit sollten die meisten von uns durchaus auskommen…

Alle Infos rund um Azure Storage finden sich hier: Microsoft Azure

About the author:

Ich bin Eric Berg und bin Senior IT-Consultant für Microsoft Solutions und hauptsächlich im Bereich Virtualisierung, Client-Lifecycle Management, Private und Public Cloud aktiv. Seit 2015 bin ich System Center Cloud und Datacenter MVP. Seit 2014 bin ich Microsoft Partner Technical Solutions Professional (P-TSP) und agiere im Auftrag von Microsoft mit Kunden rund um die oben beschriebenen Themen. Alle Gedanken, Meinungen und Ideen auf dieser Website sind von mir und spiegeln nicht die Haltung meines Arbeitgebers oder von Microsoft wieder.

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