Blogserie: VAMT – Volume Activation Management Tool 3.1 (Teil 3/3) – Verwaltung

Blogserie: VAMT – Volume Activation Management Tool 3.1 (Teil 3/3) – Verwaltung

4 Kommentare zu Blogserie: VAMT – Volume Activation Management Tool 3.1 (Teil 3/3) – Verwaltung

In Teil 1 dieser Blogserie wurde das VAMT vorgestellt und die Neuerungen der Version 3.1 aufgezeigt. In Teil 2 ging es um die Installation. In Teil 3 wird nun die Verwaltung näher betrachtet.

Möglichkeiten:
Das VAMT stellt das zentrale Instrument zur Verwaltung der Volumenlizenzen für Server- und Client-OS, sowie für Office Produkte der 2010er bzw. 2013er Reihe.

Mit Hilfe des VAMT ist es zunächst möglich einen Status aller im Unternehmen verohandenen Clients zu ermitteln. So können bspw. alle im Active Directory zu findenden Computerobjekte in die VAMT Konsole geladen werden. Anschließend wird der aktuelle Lizenzstatus geprüft. So lässt sich feststellen, ob etwa eine Windows 7 Installation durch ein Unternehmensabbild mit Volumenlizenzdatenträger erstelt wurde, oder es sich um eine OEM-Installation handelt. Weiter wir neben dem Installationstyp auch der Typ und Status der Aktivierung ermittelt.

Bei Volumenlizenzprodukten wird in der Regel zwischen KMS und MAK Aktivierung unterschieden. Zusätzlich gibt es seit dem Windows Server 2012 und Windows 8 noch eine Active Directory basierte Aktivierung.

Eine gute Übersicht bzgl. Volumenlizenzaktivierung findet sich hier: Microsoft

MAK Schlüssel (Multiple Activation Key) werden in der Regel bei mobilen Geräten eingesetzt. Ein MAK-Schlüssel wird am Client eingetragen und online oder per Telefon gegenüber Microsoft aktiviert. Die Aktivierung ist einmalig und bleibt bestehen. Lediglich im Falle großer Hardwareänderungen, o.ä. ist eine erneute Aktivierung notwendig.

Die KMS Aktivierung (Key Management Service) wird normalerweise für stationäre Clients, sowie im Serverumfeld verwendet. Hierbei wird der vorhandene KMS-Key einmalig gegenüber Microsoft online oder per Telefon aktiviert. Der so aktivierte Client oder Server fungiert dann als KMS-Host (Aktivierungsserver). Alle sonstigen Clients und Server im Unternehmen erhalten ihre Aktivierung durch diesen KMS-Host. Es ist somit nicht notwendig, dass bspw. 1000 Clients eine Onlineaktivierung durchführen. Die so aktivierten Clients und Server müssen sich mindestens alle 180 Tage erneut beim KMS-Host melden und ihre Aktivierung erneuern. Somit wird em Missbrauch des KMS entgegengewirkt.

Um eine KMS Aktivierung vornehmen zu können ist jeweils eine Mindestanzahl an Clients erforderlich. So werden mindestens 25 Clients oder 5 Server benötigt um eine OS-Aktivieurng vorzunehmen. Erst nach dem 25ten anfragenden Client beginnt der KMS-Host seinen Dienst. Vorher erhalten die Clients bzw. Server eine Meldung, dass die benötigte Anzahl an Aktivierungsanfragen noch nicht erreicht wurde. Für die Aktivierung von Office Produkten sind mindestens 5 Installationen erforderlich.

Um Clients, Server und Office-Installationen für KMS vorzubereiten ist nicht viel nötig. Wird bei der Installation kein ProductKey mitgegeben (oder eingetragen) sind Produkte aus dem Volumenlizenzportal immer KMS fähig. Das bedeutet, dass die Clients, Server bzw. Office Installationen im DNS nach einem registrieten KMS-Host suchen, an den sie dann ihre Aktivierungsanfrage stellen.

Wichtig ist zu beachten, dass mit einen Server KMS Key auch Client-OS aktiviert werden können. Näheres dazu hier: Microsoft TechNet

Einrichtung KMS Host:

Um einen KMS-Host für Betriebssysteme zu aktivieren bedarf es keinem großen Aufwand. Es ist lediglich der entsprechende KMS-Key zu installieren:

slmgr.vbs /ipk THERE-ISNOK-EYFOR-YOUHE-RE!!!

Anschließend muss der Key aktiviert werden:

slmgr.vbs /ato

Kann nicht online aktiviert werden, so ist auch eine Aktivierung per Telefon möglich:

slui.exe 4

Anschließend muss der Software Protection Service neu gestartet werden. Wahlweise ist auch eine Neustart des Servers möglich:

net stop sppsvc && net start sppsvc

Wenn die Aktivierung erfolgreich erfolgt ist sollte der KMS-Host bereit sein Aktivieurngsanfragen anzunehmen. Um den Aktivierungsstatus abzufragenfolgenden Befehl ausführen:

slmgr.vbs /dlv

kms

Zudem muss im DNS ein entsprechender Eintrag des KMS erzeugt worden sein. Dieser kann wie folgt abgefragt werden:

nslookup -type=srv _vlmcs._tcp

kms3

Einrichtung Office KMS:
Um Office Produkte per KMS zu installieren ist das jeweilige Host License Pack zu installieren. Für Office 2013 Produkte und Office 2010 Produkte gibt es unterschiedliche Packs.

Bei der Installation des Host License Packs wird der ProduktKey abgefragt und direkt aktiviert. Wenn dieser Vorgang erfolgreich erfolgt ist, ist der KSM-Host bereit für die Aktivierung von Office Produkten. Hierbei dient der Office KMS Key sowohl für Office-Suite Produkte, als auch für Einzelprodukte wie Visio, Project oder Access.

Nähere Infos zu Office KMS Aktivierung finden sich wie immer im: Microsoft TechNet

Wenn die Aktivierung erfolgreich erfolgt ist sollte der KMS-Host bereit sein Aktivierungsanfragen anzunehmen. Um den Aktivierungsstatus abzufragen einfach folgenden Befehl ausführen:

Office 2010
cscript slmgr.vbs /dlv bfe7a195-4f8f-4f0b-a622-cf13c7d16864

kms2

Office 2013
cscript slmgr.vbs /dlv 2E28138A-847F-42BC-9752-61B03FFF33CD


Aktivierungsverwaltung:

Hat man nun einen funkionierenden KMS-Host so stellt sich die Frage der Verwaltung. Wie stellt man bspw. die mit MAK-Schlüssel aktivierten Clients auf KMS Aktivierung um? Wahlweise kann man hier mittels Turnschuhadministration von Client zu Client wandern und den KMS-Client Key einspielen…oder aber man verwendet das VAMT:

vamt

In der Konsole erhält man eine Übersicht über die installierten Produkte, sowie deren Aktiverungsstatus. Um den Status zu aktualisieren, aktualisiert man den Lizenzstatus:

vamt2

Hat man nun bspw. einen Client der von MAK-Aktivierung auf KMS-Aktivierung umgestellt werden soll, so kann man über die Konsole den KMS-Client Key installieren. Hierzu einen Rechtsclick auf den gewünschten Computer (auch Mehrfachauswahl möglich) und “Install product key…” wählen. Imdarauf fogenden Assistenten folgendes wählen:
vamt3

Verfügt der Client nun über einen passenden KMS-Client-Key muss nur noch die Aktivieurng getriggert werden:
vamt4

Mit Hilfe des VAMT ist es auch möglich vorhandene MAK-Keys zentral zu verwalten und zu verteilen. So könnte bspw. auf allen Notebooks das Office zentral gesteuert von KMS-Aktivierung auf MAK-Aktivierung umgestellt werden. Außerdem kann dann die Online-Aktivierung zentral angefordert werden.

bekannte Fehler:
Bei Problemen bzgl. der Aktivierung mittels KMS hilft in erster Linie folgender Artikel aus dem Technet bezüglich Troubleshooting KMS

Die meisten Fehler entstehen durch nicht korrekt registrierte DNS-Einträge, wodurch die Clients nicht in der Lage sind dem KMS-Host zu finden.

Ein ebenso häufig auftretender Fehler sind doppelte CMIDs (Client Machine IDs). Anhand der CMIDs ermittelt der KMS-Host die Anzahl anfragender Clients. Wird aber bspw. beim Reimaging kein sysprep ausgeführt (oder mit skiprearm) dann behält das Abbild die CMID. Somit würden alle Clients die gleiche CMID haben und vom KMS als nur ein Client angesehen. Das gleiche Problem kann auch bei Office-Installationen in einem Master-Image auftreten.

Um zu ermittelt ob es doppelte CMIDs gibt empfiehlt sich folgender Artikel: TechNetIn Teil 1 dieser Blogserie wurde das VAMT vorgestellt und die Neuerungen der Version 3.1 aufgezeigt. In Teil 2 ging es um die Installation. In Teil 3 wird nun die Verwaltung näher betrachtet.

Möglichkeiten:
Das VAMT stellt das zentrale Instrument zur Verwaltung der Volumenlizenzen für Server- und Client-OS, sowie für Office Produkte der 2010er bzw. 2013er Reihe.

Mit Hilfe des VAMT ist es zunächst möglich einen Status aller im Unternehmen verohandenen Clients zu ermitteln. So können bspw. alle im Active Directory zu findenden Computerobjekte in die VAMT Konsole geladen werden. Anschließend wird der aktuelle Lizenzstatus geprüft. So lässt sich feststellen, ob etwa eine Windows 7 Installation durch ein Unternehmensabbild mit Volumenlizenzdatenträger erstelt wurde, oder es sich um eine OEM-Installation handelt. Weiter wir neben dem Installationstyp auch der Typ und Status der Aktivierung ermittelt.

Bei Volumenlizenzprodukten wird in der Regel zwischen KMS und MAK Aktivierung unterschieden. Zusätzlich gibt es seit dem Windows Server 2012 und Windows 8 noch eine Active Directory basierte Aktivierung.

Eine gute Übersicht bzgl. Volumenlizenzaktivierung findet sich hier: Microsoft

MAK Schlüssel (Multiple Activation Key) werden in der Regel bei mobilen Geräten eingesetzt. Ein MAK-Schlüssel wird am Client eingetragen und online oder per Telefon gegenüber Microsoft aktiviert. Die Aktivierung ist einmalig und bleibt bestehen. Lediglich im Falle großer Hardwareänderungen, o.ä. ist eine erneute Aktivierung notwendig.

Die KMS Aktivierung (Key Management Service) wird normalerweise für stationäre Clients, sowie im Serverumfeld verwendet. Hierbei wird der vorhandene KMS-Key einmalig gegenüber Microsoft online oder per Telefon aktiviert. Der so aktivierte Client oder Server fungiert dann als KMS-Host (Aktivierungsserver). Alle sonstigen Clients und Server im Unternehmen erhalten ihre Aktivierung durch diesen KMS-Host. Es ist somit nicht notwendig, dass bspw. 1000 Clients eine Onlineaktivierung durchführen. Die so aktivierten Clients und Server müssen sich mindestens alle 180 Tage erneut beim KMS-Host melden und ihre Aktivierung erneuern. Somit wird em Missbrauch des KMS entgegengewirkt.

Um eine KMS Aktivierung vornehmen zu können ist jeweils eine Mindestanzahl an Clients erforderlich. So werden mindestens 25 Clients oder 5 Server benötigt um eine OS-Aktivieurng vorzunehmen. Erst nach dem 25ten anfragenden Client beginnt der KMS-Host seinen Dienst. Vorher erhalten die Clients bzw. Server eine Meldung, dass die benötigte Anzahl an Aktivierungsanfragen noch nicht erreicht wurde. Für die Aktivierung von Office Produkten sind mindestens 5 Installationen erforderlich.

Um Clients, Server und Office-Installationen für KMS vorzubereiten ist nicht viel nötig. Wird bei der Installation kein ProductKey mitgegeben (oder eingetragen) sind Produkte aus dem Volumenlizenzportal immer KMS fähig. Das bedeutet, dass die Clients, Server bzw. Office Installationen im DNS nach einem registrieten KMS-Host suchen, an den sie dann ihre Aktivierungsanfrage stellen.

Wichtig ist zu beachten, dass mit einen Server KMS Key auch Client-OS aktiviert werden können. Näheres dazu hier: Microsoft TechNet

Einrichtung KMS Host:

Um einen KMS-Host für Betriebssysteme zu aktivieren bedarf es keinem großen Aufwand. Es ist lediglich der entsprechende KMS-Key zu installieren:

slmgr.vbs /ipk THERE-ISNOK-EYFOR-YOUHE-RE!!!

Anschließend muss der Key aktiviert werden:

slmgr.vbs /ato

Kann nicht online aktiviert werden, so ist auch eine Aktivierung per Telefon möglich:

slui.exe 4

Anschließend muss der Software Protection Service neu gestartet werden. Wahlweise ist auch eine Neustart des Servers möglich:

net stop sppsvc && net start sppsvc

Wenn die Aktivierung erfolgreich erfolgt ist sollte der KMS-Host bereit sein Aktivieurngsanfragen anzunehmen. Um den Aktivierungsstatus abzufragenfolgenden Befehl ausführen:

slmgr.vbs /dlv

kms

Zudem muss im DNS ein entsprechender Eintrag des KMS erzeugt worden sein. Dieser kann wie folgt abgefragt werden:

nslookup -type=srv _vlmcs._tcp

kms3

Einrichtung Office KMS:
Um Office Produkte per KMS zu installieren ist das jeweilige Host License Pack zu installieren. Für Office 2013 Produkte und Office 2010 Produkte gibt es unterschiedliche Packs.

Bei der Installation des Host License Packs wird der ProduktKey abgefragt und direkt aktiviert. Wenn dieser Vorgang erfolgreich erfolgt ist, ist der KSM-Host bereit für die Aktivierung von Office Produkten. Hierbei dient der Office KMS Key sowohl für Office-Suite Produkte, als auch für Einzelprodukte wie Visio, Project oder Access.

Nähere Infos zu Office KMS Aktivierung finden sich wie immer im: Microsoft TechNet

Wenn die Aktivierung erfolgreich erfolgt ist sollte der KMS-Host bereit sein Aktivierungsanfragen anzunehmen. Um den Aktivierungsstatus abzufragen einfach folgenden Befehl ausführen:

Office 2010
cscript slmgr.vbs /dlv bfe7a195-4f8f-4f0b-a622-cf13c7d16864

kms2

Office 2013
cscript slmgr.vbs /dlv 2E28138A-847F-42BC-9752-61B03FFF33CD


Aktivierungsverwaltung:

Hat man nun einen funkionierenden KMS-Host so stellt sich die Frage der Verwaltung. Wie stellt man bspw. die mit MAK-Schlüssel aktivierten Clients auf KMS Aktivierung um? Wahlweise kann man hier mittels Turnschuhadministration von Client zu Client wandern und den KMS-Client Key einspielen…oder aber man verwendet das VAMT:

vamt

In der Konsole erhält man eine Übersicht über die installierten Produkte, sowie deren Aktiverungsstatus. Um den Status zu aktualisieren, aktualisiert man den Lizenzstatus:

vamt2

Hat man nun bspw. einen Client der von MAK-Aktivierung auf KMS-Aktivierung umgestellt werden soll, so kann man über die Konsole den KMS-Client Key installieren. Hierzu einen Rechtsclick auf den gewünschten Computer (auch Mehrfachauswahl möglich) und “Install product key…” wählen. Imdarauf fogenden Assistenten folgendes wählen:
vamt3

Verfügt der Client nun über einen passenden KMS-Client-Key muss nur noch die Aktivieurng getriggert werden:
vamt4

Mit Hilfe des VAMT ist es auch möglich vorhandene MAK-Keys zentral zu verwalten und zu verteilen. So könnte bspw. auf allen Notebooks das Office zentral gesteuert von KMS-Aktivierung auf MAK-Aktivierung umgestellt werden. Außerdem kann dann die Online-Aktivierung zentral angefordert werden.

bekannte Fehler:
Bei Problemen bzgl. der Aktivierung mittels KMS hilft in erster Linie folgender Artikel aus dem Technet bezüglich Troubleshooting KMS

Die meisten Fehler entstehen durch nicht korrekt registrierte DNS-Einträge, wodurch die Clients nicht in der Lage sind dem KMS-Host zu finden.

Ein ebenso häufig auftretender Fehler sind doppelte CMIDs (Client Machine IDs). Anhand der CMIDs ermittelt der KMS-Host die Anzahl anfragender Clients. Wird aber bspw. beim Reimaging kein sysprep ausgeführt (oder mit skiprearm) dann behält das Abbild die CMID. Somit würden alle Clients die gleiche CMID haben und vom KMS als nur ein Client angesehen. Das gleiche Problem kann auch bei Office-Installationen in einem Master-Image auftreten.

Um zu ermittelt ob es doppelte CMIDs gibt empfiehlt sich folgender Artikel: TechNet

About the author:

Ich bin Eric Berg und bin Senior IT-Consultant für Microsoft Solutions und hauptsächlich im Bereich Virtualisierung, Client-Lifecycle Management, Private und Public Cloud aktiv. Seit 2015 bin ich System Center Cloud und Datacenter MVP. Seit 2014 bin ich Microsoft Partner Technical Solutions Professional (P-TSP) und agiere im Auftrag von Microsoft mit Kunden rund um die oben beschriebenen Themen. Alle Gedanken, Meinungen und Ideen auf dieser Website sind von mir und spiegeln nicht die Haltung meines Arbeitgebers oder von Microsoft wieder.

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4 Comments

  1. Eric Berg  - 12. August 2015 - 23:40
    /

    Hi Marcus,

    vielen Dank für den Hinweis.

    Beste Grüße
    Eric

  2. Michaela  - 17. September 2015 - 11:28
    /

    Herzlichen Dank für diesen wirklich tollen, verständlichen Artikel, ich versuche mich schon seit Tagen in dieses Thema einzulesen und jetzt habe ich die Zusammenhänge berst verstanden 🙂

  3. Eric Berg  - 17. September 2015 - 12:22
    /

    Vielen Dank.

    Es freut mich, dass der Artikel helfen konnte.

    Beste Grüße
    Eric Berg

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